Leipzig.
Barrierefreiheit fängt vor der Haustür an und es sind oft die kleinen Dinge, die einen Unterschied machen: In der Hallesche Straße in Lützschena-Stahmeln war es ein Höhenunterschied von etwa 40 Zentimetern, also drei Treppenstufen, der es Rollstuhlfahrerinnen oder Menschen mit Kinderwagen erschwerte, in die Straße Zum Auwald zu kommen. Doch dies ist Geschichte: Nach knapp drei Wochen Bauzeit konnte eine neue Rampe freigegeben werden, der Weg ist damit barrierefrei. Um die Treppe zu vermeiden, hatten Anlieger den Weg mitunter über eine teilweise private Fläche umgangen. Diese war jedoch zeitweise gesperrt worden. Die bestehende Treppe vor Ort konnte aufgrund von mangelndem Platz nicht einfach umgebaut werden, weshalb die Flächen zunächst umfangreich aufgeschüttet wurden. Anschließend wurde eine Rampe gebaut, die den geforderten Normen und Gefälleansprüchen gerecht wird. Weil die angrenzenden Flächen aus unebenen Natursteinen bestanden, wurden diese durch barrierefreien Asphalt ersetzt. Rund 30 000 Euro kostete der Umbau.