„Sipiwes Sohn hat sich sehr gut entwickelt, ist mutig unterwegs und lässt sich auch nicht von den anderen Mitbewohnern einschüchtern“, sagt Bereichsleiter Rene Forberg. Genau diese Eigenschaften seien wichtig, um sich unter den verschiedenen Savannenbewohnern zu behaupten.
Zoodirektor Jörg Junhold ergänzt stolz: Seit der Zoo 2020 und 2021 durch das Europäische Erhaltungszuchtprogramm zwei neue Kühe und einen Bullen erhielt, freue man sich über regelmäßigen Nachwuchs bei dieser gefährdeten Art. Und weil das Kalb noch keinen Namen hat, sind jetzt alle gefragt: Bis zum 23. Juli können Zoo- und Giraffenfreunde Namensvorschläge aus Ost- und Südafrika auf der Zoo-Website einreichen. Die Tierpfleger wählen fünf Favoriten aus, über die dann online abgestimmt wird.
Auch in der Tropenerlebniswelt Gondwanaland – die in diesem Jahr ihr 15. Jubiläum feiert – gibt es Neuigkeiten. Am 21. Juni brachte Riesenotter-Weibchen Caria ihren ersten Nachwuchs zur Welt. Gemeinsam mit Partner Nacho kümmert sie sich seitdem vorbildlich um das Jungtier.
Die ersten Wochen verbrachte das Kleine noch in der Wurfbox, doch inzwischen nehmen die Eltern es immer öfter mit auf die Anlage. Bei den Kommentierungen um 11 und 15.30 Uhr besteht für Besucher die Chance, das Jungtier bei seinen ersten Badeausflügen zu beobachten.
Seniorkurator Ariel Jacken mahnt jedoch zur Vorsicht: Von ursprünglich drei Jungtieren hat leider nur eines überlebt. „Die ersten Wochen in der Erstaufzuchtphase sind immer kritisch“, sagt er. Man müsse noch etwas abwarten. Riesenotter gelten in freier Wildbahn als stark gefährdet – durch Jagd, Gewässerverschmutzung und Lebensraumverlust. Der Leipziger Zoo hält diese imposanten Tiere übrigens schon seit 1882 und war damit der erste europäische Zoo überhaupt, der die Art zeigte. und red.Namensvorschläge für das
Giraffenkalb können bis 23. Juli unter www.zoo-leipzig.de
eingereicht werden