Am 9. Juli hat neue Kompetenzzentrum seine Türen erstmal geöffnet. Hinter dem englischen Namen steckt ein einfaches Prinzip: Wer Fragen zu Zuwanderung, Integration oder Arbeitsmarkt hat, findet hier alle Ansprechpartner unter einem Dach.
Das städtische Willkommenszentrum, das Fachinformationszentrum Zuwanderung und die IBAS-Anerkennungsberatung arbeiten künftig Seite an Seite – und beraten sowohl Zugewanderte als auch Unternehmen, die internationale Fachkräfte beschäftigen oder suchen. Leipzigs Sozialbürgermeisterin Martina Münch bringt es auf den Punkt: „Wir bauen Barrieren des Ankommens ab und schaffen einen Ort, der die internationale Vielfalt Leipzigs sichtbar und erlebbar macht.“
Das CII ist Teil der Leipzig Strategie 2035, die Leipzig als weltoffene Stadt mit gelebter Willkommenskultur positionieren soll. Praktisch gedacht wurde auch beim Eingang: Das Willkommenszentrum ist in neue Räume direkt nebenan gezogen. Der Zugang liegt jetzt an der Ecke Martin-Luther-Ring/Otto-Schill-Straße – kein umständliches Klingeln mehr, sondern direkter Eintritt.
Sachsenweit gilt Leipzig damit einmal mehr als Vorbild. Sylvia Pfefferkorn von Bündnis „Wirtschaft für ein weltoffenes Sachsen“ lobt die Zusammenlegung der Strukturen ausdrücklich – und überdies die langjährige Zusammenarbeit mit der Stadt Leipzig.
Kay Tröger vom Trägerverbund IQ Sachsen ergänzt: „Wieder einmal ist bewiesen, dass Geduld, Beharrlichkeit und gute Nerven zum Ziel führen.“