Musik schafft Begegnungsräume
Musikprojekt „Klänge der Hoffnung“ feiert im Gewandhaus den zehnten Geburtstag

Zehn Jahre Klänge der Hoffnung in Leipzig: 1500 Besucherinnen und Besucher feierten dieses Jubiläum im Gewandhaus.Foto: Anne Hornemann
Leipzig. Mit rund 190 Mitwirkenden sowie1500 Besucherinnen und Besuchern im Großen Saal des Gewandhauses zu Leipzig feierte das transkulturelle Musikprojekt „Klänge der Hoffnung“ sein zehnjähriges Bestehen. Das Jubiläum machte sichtbar, wie Musik Menschen unterschiedlicher Herkunft, Generationen und Lebenswege miteinander verbinden kann.

Mitwirkende waren das Klänge der Hoffnung Orchester, das Jugendorchester und Ensemble sowie Gäste aus Leipzig und Dresden – darunter die Banda Comunale, ChorAlle, der Leipziger Synagogalchor sowie der Kinder- und Jugendchor der Kirchgemeinde im Leipziger Süden. Die musikalische Leitung lag bei Ali Pirabi und Tilmann Löser. „Als wir 2016 mit den ersten musikalischen Begegnungen begonnen haben, hätten wir nicht erwartet, dass daraus eine so große und nachhaltige Bewegung entstehen würde“, sagt Tilmann Löser, Mitgründer und Geschäftsführer des Transkulturellen Musikforums. „Der Abend hat gezeigt, wie groß das Bedürfnis nach Begegnung, Dialog und Zusammenhalt ist.“ Und Ali Pirabi ergänzt: „Musik schafft Räume, in denen Menschen sich begegnen können – unabhängig von Sprache, Herkunft oder Religion. Das haben wir an diesem Abend auf besondere Weise erlebt.“

„Klänge der Hoffnung“ wurde 2016 in Leipzig gegründet und hat sich in den vergangenen zehn Jahren zu einer der bedeutendsten transkulturellen Musikinitiativen Sachsens entwickelt. Heute gehören neben dem Ensemble auch ein Orchester und ein Jugendorchester zum Projekt. Gemeinsam schaffen sie Räume für künstlerische Qualität, kulturelle Vielfalt und gesellschaftlichen Dialog. Das Jubiläumskonzert war zugleich ein Ausblick auf die Zukunft: Auch in den kommenden Jahren möchte das Transkulturelle Musikforum Menschen durch Musik zusammenbringen und gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken. und red./jw

Infos: www.transkulturelles-musikforum.de

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