Mit Festumzug und ganz viel Musik

Der Opernsänger Daniel Blumenschein wird der Zeltgottesdienst am Sonntag musikalische begleiten.Foto: Michael Bader
Anno 2026 gibt es wieder einen Festumzug! Diese wichtige Nachricht kommt aus Liebertwolkwitz – dort wird vom 26. bis 28. Juni das traditionelle Heimatfest zum 35. Mal gefeiert. Freuen kann man sich anno 2026 auch auf jede Menge Unterhaltung mit Live-Musik, Vereinspräsentationen und natürlich wieder den Schaustellern.

„Jetzt haben wir ja die Muldentalstraße wieder als Umzugsroute“, sagt Roland Geistert – seines Zeichens Vorsitzender vom Heimatverein Liebertwolkwitz – mit einem Augenzwinkern: „Das Schöne: Im Vergleich mit den letzten Auflagen wird er noch einmal umfangreicher – der Zuspruch und das Interesse sind da.“ Viel verraten mag er noch nicht (man soll sich ja am Samstag, 27. Juni, ab 14 Uhr überraschen lassen!), aber es sind wieder die Vereine und Sportgruppen wie die Judoka am Start, dazu noch die lokalen Unternehmen. Es wird richtig bunt!

Bunt ist ein gutes Stichwort: Wenn am Freitag, 26. Juni, um 18 Uhr das Festzelt öffnet, kann man sich auf ein buntes und abwechslungsreiches Programm freuen – so geben sich zum Auftakt neben dem Orchester Liebertwolkwitz und der Band „The BeatStixx“ die Turnerinnen vom Akrobatik Club Taucha ein Stelldichein. Was ganz gut beschreibt, wie sich das Event definiert: Als Bühne für jene Menschen in der Region, die selbst etwas auf die Beine stellen.

Ebenfalls ein wichtiger Punkt: Beim Heimatfest geht es auch um die Geschichte von Liebertwolkwitz. „Auf jeden Fall steht der Spaß an dem Wochenende im Vordergrund“, überlegt der Vereinsvorsitzende: „Aber wir werden auch an das ein oder andere wichtige Ereignis erinnern.“ Natürlich hat er sofort eins parat: Punktgenau am 27. Juni vor 55 Jahren ist die letzte Straßenbahn nach „Wolks“ gefahren, „daran werde ich ganz bestimmt erinnern“. Bis auf den letzten Drücker wird aktuell noch am Festprogramm gebastelt – mit Erfolg, wie Roland Geistert vermelden kann: „Für den Zeltgottesdienst am Sonntagmorgen konnten wir den Opernsänger Daniel Blumenschein für die musikalische Begleitung gewinnen.“

Ach ja: Auch im Jahr 2026 sind wieder helfende Hände bei der Festvorbereitung gefragt – für den Zeltaufbau und andere Arbeiten auf dem Festgelände „Zur Kuhweise“ trifft man sich am Mittwochabend, 24. Juni, direkt vor Ort. „Und auch am Sonntag nach der Sause mit Opa Krause von Perays-Magic-Show können wir Unterstützung gut gebrauchen, wenn wir alles wieder abbauen“, ruft Roland Geistert auf. und Jens Wagner

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