Ein Dankeschön, eine Ankunft und viele staunende Gesichter
Er übernimmt Thalia Lehrstuhl für Marketing und Handel an der HHL: KI-Forscher Professor Florian Ellsaesser.Foto: Elisa Vetter/HHL
Vor zehn Jahren war es – da gründete die Leipziger Sparkasse eine Stiftergemeinschaft. Die Idee dazu hatte die Sparkassenmitarbeiterin Bettina Nüdling – denn hin und wieder hörte sie von der Sorge, was wohl mal mit dem Geld von Kundinnen und Kunden ohne Erben passiere, wenn sie nicht mehr da sind. Was lag da näher, als dieses Geld gemeinnützigen Projekten zukommen zu lassen? Mit Unterstützung ihrer damaligen Chefin Ute Endesfelder wurde schließlich die Stiftergemeinschaft aus der Taufe gehoben. Und die Bilanz kann sich sehen lassen, wie Bettina Nüdling auf der Dankesveranstaltung zum zehnjährigem Jubiläum bei den academixern erklärte: So sind Millionen Euro in Forschung, Wissenschaft, Soziales, Kultur, Kunst, Kinderhilfe, Vereine, Tierschutz und vieles mehr geflossen. Klar, dass auch beim Dankeschön Schecks überreicht wurden – so an die Alzheimer- und an die Brustkrebsforschung der Universität Leipzig stattliche 29 720 Euro. Dies freute alle – auch das academixer-Ensemble, das natürlich mit dem sächsischen Programm auf der Bühne stand, und den Überraschungsgast des Abends: Schlagersänger Hans-Jürgen Beyer.Herzlich willkommen in Leipzig, Professor Florian Ellsaesser: Der renommierte KI-Forscher – er war zum Beispiel an der University Of Bristol tätig – übernimmt den Thalia Lehrstuhl für Marketing und Handel an der HHL Leipzig Graduate School of Management. Sein Ziel: KI aus dem Hörsaal in die sächsische und überregionale Unternehmenspraxis zu bringen. „Künstliche Intelligenz verändert derzeit die Grundlagen wirtschaftlichen Handelns. Entscheidend ist nicht mehr, ob Unternehmen sich mit ihr beschäftigen, sondern wie sie daraus Nutzen und Wettbewerbsvorteile ziehen“, erklärt Professor Florian Ellsaesser zu seinem Amtsantritt in Leipzig und ergänzt: „Die HHL ist in der Lage, diesen Wandel mitzugestalten, da sie wissenschaftliche Exzellenz mit engem Praxisaustausch verbindet.“Mit dem Boot über den Störmthaler See hin zu Vineta ist schon ein Erlebnis .– ah, dieser Blick auf die Schönheit der Natur! Ein größeres wird’s, wenn auf der schwimmenden Insel das Publikum verzaubert wird und zwar von Markus Teubert, der Zauberkunst aus nächster Nähe präsentiert. „Wunder ganz nah“ heißt die einstündige Show, die es in sich hat: Das Publikum staunt und staunt immer wieder über seine Fingerfertigkeit, als sei nichts einfacher als eben diese. Bei den Kartentricks „assistierte“ ihm der zwölfjährige Janosch aus der Südvorstadt, der mit seiner Oma staunte: „Wie er das nur macht, das möchte ich auch mal können!“ Auch Tina Heitmann aus Lindenthal war eine von jenen, die mitmachen durften – und staunten, dass der Magier sogar die Zahl erraten konnte, die sie sich auf einem Würfel ausgesucht hatte: „Kann der sogar auch Gedanken lesen?“ Das fragten sie viele ... Nun, es ist die Leidenschaft, die Markus Teubert antreibt: Als Kind sah er eine Zaubershow und hatte nun noch einen Gedanken, den er mit seinen Eltern teilte: „Ich werde auch mal so ein Zauberkünstler sein.“ Das hat geklappt, seit mehreren Jahrzehnten ist der Profi nun schon deutschlandweit unterwegs, der Zauberer aus Taucha, der im Oktober seinen 60. Geburtstag feiert ...