Die Wasserbecken plätschern ...

Leipzig. Da plätschert endlich mal wieder was am Leipziger Richard-Wagner-Hain: Ja, die fünf Wasserbecken auf der Westseite sind inzwischen in Betrieb gegangen und zwar nach einer umfangreichen Sanierung. Ebenfalls neu sind die seit 2009 nicht mehr funktionierenden Wasserspiele mit je einer größeren Zentralfontäne und den ringförmig darum angeordneten kleineren Fontänen.

„Die Wasserbecken gehören für viele Leipzigerinnen und Leipziger einfach zu diesem Ort dazu“, konstatiert Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal. „Mit der Sanierung der Wasserbecken geben wir dem Terrassengarten ein zentrales und funktionales Gestaltungselement zurück. Die Anlage gewinnt damit nicht nur an Aufenthaltsqualität, sondern auch an historischer Lesbarkeit.“ Und Baubürgermeister Thomas Dienberg ergänzt: „Der sanierte Richard-Wagner-Hain lädt wieder zum Verweilen, Begegnen und Erleben ein.“

Wohl wahr, wohl wahr: Der Richard-Wagner-Hain ist eine intensiv genutzte und bei Leipzigerinnen und Leipzigern beliebte Anlage. Er ist das Bindeglied zwischen dem Clara-Zetkin-Park im Süden, dem Palmengarten im Südwesten und den sich anschließenden Grünbereichen beiderseits des Elsterbeckens. Gleichzeitig ist er ein unbequemes Denkmal: Die denkmalpflegerische Zielsetzung sieht vor, die zur Zeit der Weimarer Republik konzipierte, jedoch im Nationalsozialismus entworfene und gebaute Gartenanlage als Zeitzeugnis zu erhalten. Bereits 2022 wurden die Uferterrassen und die Ufertreppe auf der Westseite des Richard-Wagner-Hains unter Wahrung der Bausubstanz wiederhergestellt.

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