Die Nachwirkungen der Pandemie

Leipzig. Let’s talk about Recht: Diese interaktive Gesprächsreihe geht am Mittwoch, 17. Juni, in die nächste Runde – und da geht es unter dem Titel „Krise und Recht“ um eine rechtliche Aufarbeiten der Corona-Pandemie. Dazu tauschen sich ab 19 Uhr Professorin Andrea Kießling, Professorin für Öffentliches Recht, Sozial- und Gesundheitsrecht und Migrationsrecht an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, und der Publizist Malte Spitz, Mitgründer und Generalsekretär der Gesellschaft für Freiheitsrechte, aus – und das Publikum ist zum Mitdiskutieren eingeladen.

Die Covid-19-Pandemie hat den gesellschaftlichen Alltag über einige Jahre geprägt. Die Folgen von Pandemie und der zu ihrer Bewältigung ergriffenen rechtlichen Maßnahmen wirken bis heute nach. An manchen Stellen haben Infektionsschutzvorkehrungen zu Härten geführt, die von Gerichten im Nachhinein als unangemessen beurteilt worden sind. Der Diskurs über die Pandemie hat zu gesellschaftlichen Verwerfungen geführt.

Im gemeinsamen Gespräch mit Moderatorin Susann Böttcher beleuchten die Juristin Professorin Andrea Kießling und der Publizist Malte Spitz, wie das Recht in Deutschland und international auf die Pandemie reagiert hat. Außerdem wirft die Gesprächsrunde auch einen Blick auf den in der Krise oft angeführten Grundsatz der Verhältnismäßigkeit und möchte erklären, welche Rolle das Recht überhaupt bei der Aufarbeitung der Corona-Pandemie spielt und spielen kann. Diese und weitere spannende Fragen werden in der Diskussion erörtert.

Das Gespräch findet am Mittwoch, 17. Juni, um 19 Uhr in der Stiftung Forum Recht in Leipzig (Universitätsstraße 20) statt. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Stiftung lädt das Publikum herzlich ein, mitzudiskutieren und sich mit eigenen Fragen am Gespräch zu beteiligen. Wie gewohnt wird das Gespräch aufgezeichnet und im Nachgang als Live-on-Tape-Podcast veröffentlicht. und red./jw

Infos:

www.stiftung-forum-recht.de

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