Wie Schiller Geldprobleme am Schreibtisch löste

Leipzig. Genau darum geht es am Mittwoch, 17. Juni, ab 18 Uhr im Leipziger Schillerhaus bei „Gnädigster Herr, ich habe Familie“: Bei der Veranstaltung vom Fontane-Kreis Leipzig liest Schauspieler Michael Raschle aus Briefen von Friedrich Schiller Sätze wie: „Hundert Reichstaler müsstens sein, und heute und acht Tagen wünschte ich sie zu haben …“

So könnte es sich anhören, wenn der Schriftsteller Geld brauchte. In Bettelbriefen an Freunde, Mäzene, Verleger, Theaterleiter und Landesherren, unterwürfig, aber auch fordernd zog er alle Register seiner Schreibkunst, um an das benötigte Geld zu kommen. Die Briefe sind ein persönliches Zeugnis des Aufstieges vom mittellosen Schüler einer Eliteschule bis zum renommierten Dichter mit Adelstitel sind, der immer unter Geldnot litt.

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