Der Leipziger Hilfepunkt ist eine Initiative des Kommunalen Präventionsrates Leipzig (KPR) und öffnet seit 15 Jahren Türen zu Ladengeschäften, Apotheken, Büros, Arztpraxen, Physiotherapien, Optikern, Reisebüros, Bäckereien, Bibliotheken, Hotels, Kultureinrichtungen und Fahrschulen. Diese interaktive Karte gibt eine Übersicht über alle Leipziger Hilfepunkte. „Mit dem Leipziger Hilfepunkt setzen bereits mehr als 180 Teilnehmer ein offensives Zeichen für gelebte Zivilcourage und stärken das Sicherheitsgefühl aller Leipziger Bürger und aller Gäste unserer Stadt – egal welchen Alters“, sagt Heiko Rosenthal, Bürgermeister und Beigeordneter für Umwelt, Klima, Ordnung und Sport der Stadt Leipzig. Für Martin Gräfe, Geschäftsführer der Leipziger Sportbäder, ist die Unterstützung des Leipziger Hilfepunkts selbstverständlich und seit zehn Jahren gelebte Praxis: „Hilfe leisten gehört bei uns zum Berufsbild. Unsere Anlagen sind über viele Stunden am Tag öffentlich zugängig und aus verschiedenen Gründen besonders gut geeignet, um Hilfeleistungen anzubieten.“
Nahezu alle Mitarbeiter der Leipziger Sportbäder seien ausgebildete Ersthelfer, alle Objekte verfügten über Defibrillatoren und Materialien zur ersten Hilfe – auch das neue Sportbad am Rabet, das nun ebenfalls mit dem Leipziger Hilfepunkt ausgestattet sei. „Wer gestürzt ist, sich verletzt hat oder mit Kreislaufproblemen kämpft, kann sich also sicher sein, dass er bei uns versorgt wird. In der Regel sind auch Kontakte zu den zuständigen Polizeirevieren oder Bürgerpolizisten vorhanden, sodass auch bei Straftaten schnell vermittelt werden kann.“
Ersthelfer sind auch alle Mitarbeiter von Katja Steffens, Abteilungsleiterin Kundenservice Leipziger Stadtwerke. Für sie und ihr Team ist Hilfe eine Herzenssache: „Im Wesentlichen gilt für mein Team und mich: Wir helfen dort, wo wir selbst froh wären, wenn uns oder unseren Nächsten jemand unter die Arme greifen würde. So haben wir es in der Vergangenheit gehalten und so halten wir es auch in der Zukunft. Dass wir unser Grundverständnis jetzt auch optisch signalisieren, ist richtig und wichtig.“