Und es war auf jeden Fall ein Wirkungstreffer – dies war Lok-Sportdirektor Toni Wachsmuth auf jeden Fall anzumerken auf der kurzfristig angesetzten Pressekonferenz. Auf der anderen Seite zeigte er Kämpfermentalität und verkündete: „Es ist nicht so, dass jetzt irgendetwas zerbricht.“ Und er fügte hinzu: „Wir werden weitermachen.“ Im Übrigens mit Toni Wachsmuth, der auf jeden Fall an Bord bleibt in Probstheida.
Nach Tagen, die es wirklich in sich hatten: Da sind die beiden Relegationsspiele gegen die Würzburger Kickers, die jeweils knapp verloren gingen – womit der Traum vom Aufstieg in die 3. Liga erneut platzte. Und dann trudelte sie überraschend ein, die Nachricht, dass Jochen Seitz seinen eigentlich ab 1. Juli geltenden Vertrag bei der „Loksche“ nicht antreten wird. Übrigens ohne, dass er ein neues Traineramt bei einem anderen Verein übernehmen wird ...
Das Gebot der Stunde ist für den Lok-Sportchef klar: Bange machen gilt nicht. Und erreichte Erfolge kaputt reden erst recht nicht. „Wir sind der Verein, der zweimal Meister geworden ist“, erklärt er und ergänzt: „Bei aller Enttäuschung und bei allem Frust ist dies etwas, das definitiv bleibt.“ Und auch etwas, das hilfreich sein kann in den anstehenden anspruchsvollen Sommertagen.
Denn die „Loksche“ benötigt nun nicht mehr nur einen (dezent) überholten Kader, sondern auch einen neuen Cheftrainer. In der Balance zwischen Termindruck und „absoluter Sorgfalt bei der Auswahl“ ist das Geschick von Toni Wachsmuth gefragt – wobei eben der Rückenwind der Erfolge der vergangenen beiden Spielzeiten gut unterstützt. Ja, Initiativ-Bewerbungen sind schon eingetrudelt in Probstheida und dies nicht zu knapp. „Ein Beweis für die Strahlkraft von Lok Leipzig“, findet der Sportchef. und J. WagnerInfos: www.lok-leipzig.com