Mit Errichtung der Gleisschleife Hänichen 2024 hat sich vor Ort die Situation für den ÖPNV bereits verbessert. Weil es jedoch keine sicheren Abstellmöglichkeiten für Pkw und Fahrräder gibt, ist die Haltestelle für Pendlerinnen und Pendler nicht attraktiv. Auch im Falle eines Schienenersatzverkehrs ist der Haltepunkt nicht angebunden. Fahrbahn und Gehweg des Windmühlenwegs sind zudem in einem schlechten Bauzustand, im Kreuzungsbereich zur Halleschen Straße fließt das Regenwasser häufig nicht ab. Den Kindern der benachbarten Grundschule fehlt derzeit ein sicherer und barrierefreier Schulweg.
Ab Ende September werden nun 24 Pkw-Parkplätze gebaut, darunter zwei für Menschen mit Behinderung sowie drei mit E-Ladestationen und für Sharing-Angebote. Der P+R-Platz wird mit einer öffentlichen Toilette und acht Fahrradbügeln ausgestattet. Zudem entsteht eine barrierefreie Haltestelle für den Schienenersatzverkehr. Damit ist auch die Schule künftig besser öffentlich angebunden.
Die Fahrbahn des Windmühlenwegs wird erneuert und ein durchgängiger Fußweg von der Hallischen Straße bis zum Bahnübergang geschaffen. Dies verbessert wesentlich die Verkehrssicherheit für Fußgängerinnen, insbesondere für die Grundschüler. Die Straßenbeleuchtung auf der Westseite des Windmühlenwegs wird auf energieeffiziente LED-Leuchten umgerüstet und an den Querungsstellen werden so genannte Bodenindikatoren für Blinde und sehbehinderte Menschen angebracht.
Die P+R-Anlage wird großzügig begrünt, unter anderem mit Grünstreifen und 16 neuen Bäume. Im Sinne der Idee einer Schwammstadt werden zudem Entwässerungsmulden angelegt, damit Niederschläge vor Ort versickern beziehungsweise verdunsten können. Östlich des Windmühlenwegs, vor der Schule, werden die Vegetationsflächen um die bestehende Baumreihe vergrößert und eine zusätzliche Linde angepflanzt. Auf der westlichen Straßenseite werden weitere fünf Straßenbäume gepflanzt. Die Arbeiten sollen im Mai 2027 abgeschlossen sein. und red.