Der „Unsichtbare Pianist“ spielt auf

Leipzig. Zum Gesprächskonzert ins Deutsche Musikarchiv: Am Mittwoch, 3. Juni, wird ab 18.30 Uhr im Obergeschoss der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig wieder der „Unsichtbare Pianist“ in die Tasten greifen. Live kann man erleben, wenn der mechanischen Steck-„Duo-Art“ Reproduktions-Flügel zum Klingen gebracht wird.

Diese frühe Form der mechanischen Musikreproduktion schlägt eine Brücke zwischen Aufnahme und Programmierung: Hier wird das Klavierspiel auf eine Papierrolle übertragen, mittels der – in ein entsprechendes Instrument eingelegt – die Musik wiedergegeben werden kann. Zwischen den einzelnen Stücken erläutern wir Ihnen die Besonderheiten des Instrumentes, der Klavierrollen, der Werke und deren Interpreten. Vermutlich wurde das Instrument 1926 gebaut, was in diesem Jahr die schöne Gelegenheit bietet, seinen 100. Geburtstag zu feiern. Dafür werden auch am 3. Juni einige besondere Rollen aus dem Bestand des Musikarchivs präsentiert. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Infos: www.dnb.de

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