Botanisches in der ExpoBox
Im Blickpunkt auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz: Die Pflanzenwelt im Auenwald

„Tapetenwechsel“ in der Expobox: Nun fallen auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz botanische Objekte ins Auge.Foto: Noelle Buresch/Naturkundemuseum Leipzig
Leipzig. „Tapetenwechsel“ auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz: Die ExpoBox vom Leipziger Naturkundemuseum widmet sich seit dieser Woche einem neuen Themenschwerpunkt – bis Ende November werden in dem gläsernen Ausstellungscontainer botanische Objekte und ihre Darstellung in unterschiedlichen – teils historischen – Präsentationsformen gezeigt.

Und dabei stehen Dinge im Mittelpunkt, die auch künftig in dem Naturkundemuseum im neuen Zuhause auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz eine große Rolle spielen werden: Zum einen richtet man den Blick auf die Ökologie und Pflanzenwelt des Leipziger Auenwaldes und zum anderen geht es um die – ganz schön artenreiche – Flora der historischen Bienitzwiesen um 1850.

Da empfindliche Pflanzenpräparate durch die UV-Strahlung im gläsernen Schaucontainer innerhalb der Ausstellungsdauer beschädigt würden, werden überwiegend Fotografien präsentiert. Dabei verbindet die visuelle Gestaltung historische und naturkundliche Elemente miteinander. Ergänzt wird die Ausstellung durch historische Lehrmodelle der Leipziger Firma Osterloh. Über QR-Codes sind weiterführende Informationen abrufbar.

Die ExpoBox steht seit November vergangenen Jahres auf der Baustelle am früheren Bowlingtreff auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz. Der sechs mal drei Meter großer Container ist zu drei Seiten verglast und bietet Passanten einen Einblick in die Arbeit des Naturkundemuseums Leipzig. Zugleich gibt er einen Vorgeschmack auf das, was in wesentlich größerem Maßstab als bisher im neuen Museum erlebbar sein wird. Unter dem Titel „Das Haus mit der Spinne“ stellt das Naturkundemuseum darin in acht aufeinanderfolgenden Teilen seine Fachabteilungen vor. und red./jw

www.naturkundemuseum.

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