Wärme – nachhaltig und bezahlbar

Leipzig. Nachhaltig soll sein und vor allem bezahlbar: Im kommunalen Wärmeplan der Stadt Leipzig hat man diese beiden Punkte besonders in den Fokus genommen. In dem Papier wird festgehalten, wie die Wärmewende in der Messestadt in den nächsten Jahren strategisch umgesetzt werden soll. Nun soll der Wärmeplan am 28. Mai dem Stadtrat vorgelegt werden.

Raus aus den fossilen Energien, hin zu Klimaneutralität – eine Strategie, die sich dann nach Einschätzung des Wärmeplans auch zu Versorgungssicherheit und sozialer Tragfähigkeit führen wird. Konkret bedeutet dies, dass die immer noch starke Dominanz der Erdgasnutzung in Leipzig schrittweise zurückgefahren werden soll – und dass an diese Stelle als zentraler Baustein die ausgebauten Wärmenetze treten werden.

„Perspektivisch sollen rund 50 Prozent des Leipziger Wärmebedarfs über Wärmenetze gedeckt werden – insbesondere durch ein künftig emissionsfreies Fernwärmenetz“, erklärt Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal.

Für Gebiete, in denen keine Wärmenetze vorgesehen sind, setzt Leipzig künftig auf eine klimaneutrale, dezentrale Wärmeversorgung. Dabei werden insbesondere Wärmepumpen und andere emissionsarme Heiztechnologien eine entscheidende Rolle spielen. Der Wärmeplan bietet damit Orientierung für Eigentümerinnen und Eigentümer, Unternehmen sowie für die Wohnungswirtschaft und schafft eine Grundlage für Investitionsentscheidungen.

Erarbeitet wurde das Papier federführend durch das Referat Nachhaltige Entwicklung und Klimaschutz gemeinsam mit den Leipziger Stadtwerken, der Netz Leipzig und der Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft erstellt. Er basiert auf umfangreichen Analysen und beschreibt konkrete Entwicklungsräume für den Ausbau der Wärmenetze sowie für dezentrale Lösungen. und red./jw

Infos:

www.waerme-fuer-leipzig.de

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