Eine besondere Spende und ganz viele Preise

Zu Gast mit einem Spendenscheck: Eric Buchmann (r.) überreichte diesen in der Lebensgemeinschaft am Elstertal an Mario Kulisch.Foto: Lions Club Leipzig Saxonia
Eine besondere Oase für Menschen mit Behinderung liegt im Elstertal in Schkeuditz. Die Wohn- und Lebensgemeinschaft – organisiert in Trägerschaft der Volkssolidarität Leipziger Land – bietet in mehreren Häusern Platz für 100 Menschen mit Behinderung und chronischen Erkrankungen. Vor kurzem feierte sie ihr 20-jähriges Jubiläum – ein guter Grund für die den Lions Club Leipzig Saxonia, diese Einrichtung oder besser gesagt den Förderverein Kooperative Ziegeleiweg mit einer Spende von 1000 Euro zu unterstützen. „Wenn man das Dorf mit seiner großzügigen Gartenanlage betritt, taucht man in eine Wohlfühloase ein, die spontan Lebensfreude und Frohsinn versprüht, ein richtiger Gute-Laune-Ort.“ schwärmt Eric Buchmann, Präsident des Lions Clubs, im Gespräch mit Leiter Mario Kulisch und ergänzt: „Es ist toll, dass es solche Rückzugsorte gibt. Wir unterstützen sie gern.“Ein Glückwunsch der Woche geht an die Adipositasforscherin Rima Chakaroun von der Universität Leipzig: Sie wurde mit dem Theodor-Frerichs-Preis 2026 der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin ausgezeichnet. Die wissenschaftlich tätige Ärztin konnte zeigen, dass der Body-Mass-Index (BMI) das individuelle Gesundheitsrisiko für Folgeerkrankungen von Übergewicht und Adipositas – darunter Typ-2-Diabetes, Fettleber und Herzkreislauferkrankungen – oft nur unzureichend abbildet. Demnach zeigt der herkömmliche BMI aus Körpergröße und Gewicht zwar Übergewicht an, erfasst jedoch nicht, wie gesund oder krank das Körperfett wirklich ist. „Auch wenn zwei Menschen den gleichen BMI haben, können sie ein sehr unterschiedliches Stoffwechselprofil aufweisen – und damit auch ein sehr unterschiedliches Risiko für Erkrankungen wie Diabetes oder Fettleber“, erklärt Rima Chakaroun, die ihre Expertise auch in das neue Exzellenzcluster LeiCeM (Leipzig Center of Metabolism der Universität Leipzig) einbringt: „Diese Unterschiede besser zu verstehen und messbar zu machen, war das Ziel unserer Forschungen.“Doppelte Freude bei Professor Holger Thiele: Der Mediziner am Herzzentrum Leipzig wurde in diesen Tagen sowohl mit dem Paul-Morawitz-Preis der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) als auch mit dem ACVC Lifetime Research Award in Memory of Magda Heras ausgezeichnet. Ersteren Preis erhielt der Stellvertretende Ärztliche Direktor und Direktor der Universitätsklinik für Kardiologie im Rahmen der DGK-Jahrestagung in Mannheim – als Würdigung für hervorragende Forschungsergebnisse. Die langjährige Forschungsarbeit stand auch im März im Blickpunkt: In Lissabon wurde diese mit dem ACVC Lifetime Research Award in Memory of Magda Heras geehrt. Bemerkenswert: Professor Holger Thiele zählt zu den meistzitierten Wissenschaftlern weltweit; im Bereich Klinische Medizin gehört er zu den 443 am häufigsten zitierten Forschenden.



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