In „Mama Superstar“ geht es um bedingungslose Liebe, kulturelle Vielfalt und gelebte Integration. Mit diesem Buch feiern Töchter ihre Mütter: Frauen, die von überall auf der Welt nach Deutschland gekommen sind, um hier eine neue Heimat zu finden. Dabei weiß Melisa Manrique um die entsprechenden Perspektiven: wurde in Lima geboren und wuchs in Rom auf – Migration war schon immer Teil ihrer Geschichte. Der Mut ihrer Eltern, ohne soziales Netz oder Sprachkenntnisse ein neues Leben zu beginnen, inspirierte sie nachhaltig. Seit einem Jahrzehnt lebt sie in Berlin und ist selbst eine stolze Migrant-Mama – so etwa als Mitgründerin der Organisation „My MIgrant Mama“. In „Co“ hingegen geht es um Mitgefühl und schleichende Selbstsabotage. Um die Dynamik der Sucht – eine Krankheit, vor der niemand sicher ist. Es geht darum, was es heißt, co-abhängig zu leben. „Co“ erzählt ebenso von Selbstermächtigung und vom Weg einer Frau, die jene Kraft aufbringt, sich zu lösen: ihre Chance zu überleben. Wie sie nach einem eigenen Leben zu suchen beginnt – und mit jeder Phase unabhängiger wird.
Infos:
www.frauenkultur-leipzig.de