Wenn sich zwei Chöre treffen ... Dann wird gemeinsam gesungen: So auch am 9. Mai in der Leipziger Taborkirche
Lädt am 9. Mai zum gemeinsamen Singen mit dem Ensemble Lumir in die Taborkirche: Der Leipziger Frauenchor CHORios.Foto: CHORios
Leipzig.
Gemeinsam singen ist das Motto am Samstag, 9. Mai, in der Leipziger Taborkirche: Ab 17 Uhr bitten der Frauenchor CHORios aus der Messestadt und das Ensemble Lumir aus der Partnerstadt Brno zum Konzert. Freuen kann man sich zum einen auf die jeweils eigenen Programme, aber auch auf das erwähnte gemeinsame Singen auf Tschechisch und Deutsch.Im Rahmen der seit 1973 bestehenden Städtepartnerschaft zwischen dem sächsischen Leipzig und dem mährischen Brünn (Brno) gab und gibt es immer wieder musikalischen Austausch, nicht nur zwischen den großen städtischen Ensembles oder den Musikschulen. Seit dem letzte Jahr stehen die beiden Chören Lumír und CHORios in engem Austausch und arbeiten an einem gemeinsamen Projekt. Der Kontakt wurde auf Wunsch von Lumír durch den Verein Städtepartnerschaft Leipzig – Brno vermittelt und begleitet. Nun werden die Ergebnisse dieser musikalischen Begegnungen vorgestellt – zunächst in Leipzig, 2027 dann aber auch in Brünn. Neben gemeinsamen Konzerten steht dabei auch das Kennenlernen der jeweiligen Partnerstadt auf dem Programm. Zu den beiden Ensembles: Lumír ist ein gemischter Amateurchor mit über 160 Jahren Tradition, dessen Repertoire bis heute einen Schwerpunkt auf tschechische Komponisten legt. Rund 40 Sängerinnen und Sänger gestalten jährlich unter Leitung von František Ostrý etwa 20 Konzerte im In- und Ausland, nehmen an Wettbewerben teil und arbeiten mit anderen Ensembles sowie Musikstudierenden zusammen. Beim Frauenchor CHORios aus Leipzig ist der Name Programm: Mit Charme, Energie und musikalischer Vielfalt hat sich das Ensemble unter Leitung von Torsten Jolig in zwei Jahrzehnten einen festen Platz in der Leipziger Chorszene ersungen. Das Repertoire reicht von Pop, Rock und Gospel bis zu Klassik und Balladen – meist in eigenen Arrangements. Zwei bis drei Konzerte pro Jahr stehen auf dem Programm, a cappella oder mit Klavier, Cello und Band. und red./jw