„Tacheles“ zu Gast im Leipziger Literaturhaus

Leipzig. Zwei Themenabende im Rahmen von „Tacheles. Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen“ finden in den nächsten Tagen im Literaturhaus Leipzig statt. So ist am Mittwoch, 6. Mai, die Autorin Barbara Honigmann mit ihrem neuen Roman „Mischka. Drei Porträts“ zu Gast.

Erzählt wird ab 19.30 Uhr vom Leben und Überleben der Freunde ihrer Eltern, die den Lagern der Nazis und des Gulag entkamen. Junge jüdische kommunistische Intellektuelle, die für ihre Ideale teuer bezahlten und von denen einige doch immer wieder Auswege fanden. Mischka zum Beispiel brachte in ihrer Moskauer Zweizimmerwohnung in den Siebzigerjahren Dichter und Dissidenten zusammen, die dem Sowjetregime die Stirn boten. Am Mittwoch, 13. Mai, geht es um 19.30 Uhr zurück in die Leipziger Opern- und Musikszene vor 1933 – diese war einst die entscheidend von jüdischen Künstlerinnen und Künstlern geprägt. „Gefeiert und vergessen?“ heißt das Buch, in dem sich Allmuth Behrendt mit jüdischen Stimmen an der Leipziger Oper beschäftigt hat. Zudem stellt Maximilian Winkler sein Buch vor, in dem er sich mit Alfred Szendrei, Operndirigent, Komponist und Rundfunkpionier, beschäftigt hat.

Infos:

www.literaturhaus-leipzig.de

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