Am Mittwoch, 28. Oktober, um 17 Uhr öffnet das Museum in der Paul-Gerhardt-Straße 43 seine Türen für alle, die sich für Familien- und Ortsgeschichte interessieren. Unter dem Titel „Handschriften entschlüsseln“ zeigt das Kreismuseum in Kooperation mit der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB), wie historische Quellen lesbar gemacht werden können.
Im ersten Teil des Abends geht es um die Grundlagen: von der Digitalisierung alter Texte bis zur eigentlichen Entzifferung der Schrift. Die Teilnehmenden erhalten eine verständliche Einführung in die einzelnen Arbeitsschritte. Außerdem stellt die SLUB ihre kostenfreien digitalen Rechercheangebote vor, mit denen sich historische Dokumente auch von zuhause aus untersuchen lassen.
Richtig praktisch wird es im zweiten Teil der Veranstaltung. Dann dürfen die Gäste selbst zu Hobby-Historikern werden und sich an der Entzifferung historischer Texte versuchen. Das Kreismuseum stellt dafür eine Auswahl besonders spannender Quellen aus den eigenen Beständen bereit. Wer möchte, kann aber auch eigene Schriftstücke mitbringen – etwa Briefe oder Dokumente aus der eigenen Familiengeschichte – und gemeinsam mit den Experten der Herkunft und dem Inhalt auf die Spur kommen.
Die Veranstaltung am 28. Oktober richtet sich an alle, die Freude an Geschichte haben, egal ob mit Vorkenntnissen oder ganz ohne. Sie bietet einen leichten Einstieg in die Welt der alten Handschriften und zeigt, wie viel Persönliches sich hinter vergilbtem Papier verbergen kann.
Voranmeldung wird empfohlen. Interessierte erreichen das Kreismuseum telefonisch unter 03437 911132 oder per E-Mail an mail@museum-grimma.de. Weitere Informationen gibt es online unter www.museum-grimma.de