Am 24. September reisten Bühler und Dittrich nach Hannover, um erstmals selbst an der WM teilzunehmen. Im Herren-Einzel traten sie in unterschiedlichen Klassen an, gemeinsam gingen sie zudem im Doppel an den Start. Ihre Gegner kamen unter anderem aus Spanien, Israel, Kroatien, Belgien, Österreich und der Schweiz. Felix Bühler schaffte es im Einzel bis in die Runde der letzten 32, Armin Dittrich kämpfte sich in der Trostrunde unter die letzten 64. Im Doppel war gegen ein starkes belgisch-schweizerisches Team Schluss.
Doch wichtiger als Platzierungen waren die Begegnungen. „Es ist schön zu sehen, dass die Menschen sich nicht von der Krankheit kleinkriegen lassen“, sagt Felix Bühler. Für Armin Dittrich war ein Moment besonders berührend: Als alle 800 Teilnehmenden gemeinsam zum WM-Song auf die Bühne strömten, bekam er Gänsehaut. „Ich musste erst Parkinson bekommen, um an einer WM teilnehmen zu können“, sagt er. „Ich habe jeden Moment aufgesaugt.“ Diese Energie wollen beide nun mit nach Machern bringen. Im Stützpunkt zählt nicht, wer die meisten Punkte macht – jeder trainiert auf seinem eigenen Niveau.
Wer Parkinson hat oder jemanden kennt, der betroffen ist, kann montags von 13 bis 14 Uhr zum Schnuppertraining kommen.