Im Mittelpunkt stehen Instrumente, die in Sachsen nur selten zu hören sind. Basel Alkatrib aus Syrien spielt die Oud, eine arabische Kurzhalslaute, begleitet von seinen Söhnen: Taim sitzt am Klavier und musiziert dort sogar mit Vierteltönen, Zin spielt das Qanun, ein orientalisches Zupfinstrument.
Auch aus Fernost ist musikalischer Besuch angekündigt: Jianguo Lu, in Polenz längst kein Unbekannter mehr, spielt die Erhu, die sogenannte chinesische Geige, sowie das Hulusi, eine Mundorgel aus Kürbisflaschen. Begleitet wird er von Mariko Mitsuyu aus Japan.
Aus Westafrika reist Sam Jarju aus Gambia an, der auf der Kora musiziert – einer Stegharfe mit charakteristisch warmem, perlendem Klang. Und erstmals ist in diesem Jahr Olesia Rodina aus der Ukraine zu Gast. Gemeinsam mit ihren Schülerinnen bringt sie ukrainische Musik für Gitarre und Gesang auf die Bühne.
Übrigens: Wer nach all den Klängen noch ein bisschen Zeit hat, kann im Kuhstall vorbeischauen: Dort zeigt der Dresdner Künstler André Wejwoda seine Ausstellung „andernorts – Reisebücher, Drucke, Collagen“.
Der Eintritt zum Hoffest in Polenz ist frei, Spenden sind willkommen. Für das leibliche Wohl sorgen Snacks und Getränke vor Ort.
Die einzelnen Auftritte verteilen sich über den Nachmittag. Ein genauer Zeitplan wird kurz vor der Veranstaltung auf der Webseite www.einigkeit4.de veröffentlicht