Beamen in das Jahr 2050 ...
Und zwar am Gymnasium in Brandis:Workshops vom 25. bis 28. August

Brandis. Mal eben ins Jahr 20250 beamen – und dann mal schauen, wie es um die Demokratie steht. Oder welche Rolle KI spielt und wer letztlich von dieser profitieren wird. Dieses Experiment starten die Schülerinnen und Schüler am Gymnasium Brandis: Vom 25. bis 28. August gehen sie in vier Zukunftsworkshops den aufgeworfenen Fragen nach.

Sie werden gewissermaßen zu den „Zukunftspiloten“. Und entwickeln in den vier Workshops ihre eigenen Vorstellungen zum Thema „Verschwörungsdenken und die Zukunft unserer Demokratie“ für das Jahr 2050 in Form von Texten und szenischen Darbietungen. Abschließend diskutieren die Schülerinnen und Schüler mit den Referentinnen und Referenten des Vereins Zeitgeist, welche politischen Entscheidungen schon heute angesichts der Erkenntnisse ihrer virtuellen Zukunftsreisen getroffen werden sollten: in Deutschland, an ihrer Schule und für sie persönlich. Die entstandenen Szenarien werden auf Instagram gepostet.

Professor Ireneusz P. Karolewski von der Universität Leipzig begleitet das Projekt in Brandis wissenschaftlich. Als Inhaber des Lehrstuhls „Politische Theorie und Demokratieforschung“ betont er mit Blick auf die Workshops: „Heutzutage geht es vor allem auch darum, die Generation von morgen für unsere Demokratie wieder zu begeistern und sie zum Mitmachen zu bewegen. Gerade deswegen ist politische Bildung an Schulen so wichtig.“

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