Kreativität mitSpeckstein und Säge
Geschichts- und Altertumsverein Grimma bot Kids ein besonderes Erlebnis

Gemeinsam sägen, feilen, schleifen: Großeltern und Enkel arbeiteten Seite an Seite beim Ferienprogramm des Grimmaer Geschichtsvereins.Foto: Altertumsverein zu Grimma
Grimma. Bei strahlendem Sommerwetter verwandelte sich das Stadtgut Grimma Ende Juli in ein quirliges Freiluftatelier. Der Geschichts- und Altertumsverein zu Grimma lud zum zweiten Mal in den Sommerferien zum Speckstein-Workshop ein – und der Andrang war groß: 23 Besucher, darunter zwölf Kinder, kamen, um das weiche Gestein unter schattigen Bäumen nach Herzenslust zu bearbeiten .

Mit Säge, Feile, Raspel und Bohrer entstanden unter den Händen der jungen Künstlerinnen und Künstler allerlei Schöpfungen: Tiere, Kettenanhänger, ein Kleeblatt oder ein Kerzenständer. Die meisten Kinder hatten ihre Großeltern als tatkräftige Helfer dabei. Jüngste Teilnehmerin war die sechsjährige Lena aus Naunhof, die ihre Ferien bei den Großeltern in Grimma verbrachte.

Neben dem praktischen Arbeiten erfuhren die Besucher auch, was hinter dem Material steckt: Speckstein – auch Seifenstein oder Steatit genannt – lässt sich wegen seiner weichen Beschaffenheit besonders leicht formen und bearbeiten. Die Resonanz war durchweg positiv. Der Verein plant deshalb, das Angebot im nächsten Sommer zu wiederholen.

Druckansicht