Die Aufgabe bestand darin, eine beschädigte Abwasserleitung, die bei Bauarbeiten beschädigt wurde, zu reparieren. Sie mussten das defekte Rohrstück ersetzen und die Leitung anschließend mit Luftüberdruck auf Dichtigkeit testen. Beide sind ohne spezielles Training in den Wettbewerb gegangen, während sich andere monatelang darauf vorbereitet haben. Florian Franke und Rico Huhn stellten sich getreu dem Motto „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!“ der Herausforderung. Ihr Credo: „Für uns ist das eine riesige Chance und zugleich Antrieb, dass wir uns mit starken Teams aus unserer Branche messen dürfen“, erklärte Florian Franke. Rico Huhn ist 2019 als Auszubildender bei Veolia Wasser Deutschland gestartet. Heute kümmert er sich vor allem um die Kläranlagen und Pumpstationen rund um Trebsen und Nerchau. Florian Franke ist seit 2008 bei Veolia in Grimma beschäftigt und sagte nach dem Wettbewerb: „Wir haben konzentriert und zügig das neue Rohrstück eingebaut. Natürlich gab es auch Ablenkungsversuche durch andere Teilnehmer und Besucher der IFAT. Aber davon haben wir uns nicht beeindrucken lassen und einfach unseren Job gemacht.“
Auch in den Disziplinen „Prozesssteuerung“ sowie „Messen, Steuern, Regeln und Betriebsüberwachung“ erzielten sie hervorragende Ergebnisse und landeten nur knapp hinter den drei bestplatzierten Teams. „Es ist einfach toll, dass wir bei diesem Wettbewerb dabei sein durften“, freute sich Rico Huhn.
Angefeuert wurden sie unter anderem von ihrem Niederlassungsleiter Michael Stelzl: „Anfangs waren beide sichtlich nervös und hatten großen Respekt vor der Aufgabe. Mit ihrem Wissen und Können konnten sie einen beeindruckenden dritten Platz belegen. Wow! Ich bin extrem stolz auf unsere beiden Jungs.“