Den größten Teil der Arbeiten gibt es in Falkenhain. Dort entstehen gleich vier sogenannte digitale Ortsnetztrafostationen – kurz digiONS. Sie ersetzen ältere Anlagen und ermöglichen eine modernere, stabilere Stromverteilung. Gleichzeitig wandern rund 1250 Meter Mittelspannungskabel und 650 Meter Niederspannungskabel unter die Erde. Freileitungen, die bisher das Ortsbild prägten, werden abgebaut.
Auch Thammenhain bekommt eine neue Trafostation sowie fast 1700 Meter frisch verlegtes Niederspannungskabel. In Frauwalde tauscht Mitnetz Strom eine alte Trafostation gegen eine moderne digitale Anlage aus. In Meltewitz entsteht ein neuer Mittelspannungsendmast, ergänzt durch rund 850 Meter neues Kabel. Und in Heyda nutzt das Unternehmen laufende Straßenbauarbeiten, um vier neue Hausanschlüsse zu legen und eine Freileitung durch Erdkabel zu ersetzen.
Hinter den Baumaßnahmen steckt mehr als reine Instandhaltung. „Mit diesem Bündel an Investitionen verbessern wir die Versorgungssicherheit in der Gemeinde Lossatal nachhaltig“, sagt Enrico Spaeth, Leiter der Netzregion Westsachsen. Die Arbeiten sollen Kapazitäten schaffen, damit das Netz auch den wachsenden Energiebedarf durch Wärmepumpen und Solaranlagen bewältigen kann.