Fahrt ins Museum
Großbothen begeisterte am Museumstag mit ungewöhnlicher Tour

Die Kleinbahn „Schlendrian“ chauffierte die Besucher am Museumstag durch Großbothen.Foto: Ralf Sachse
Großbothen. Zum Internationalen Museumstag wurde Großbothen kürzlich zum Museumsdorf. Der Heimatverein hatte sich dafür eine ganz besondere Aktion einfallen lassen. Die Kleinbahn „Schlendrian“ fuhr die Stationen Dampfsägewerk, Kirche, Alte Schmiede, Wundt-Villa und Wilhelm-Ostwald-Park an. Während der Rundfahrten vermittelte der Heimatverein über die Lautsprecheranlage Wissenswertes zur Geschichte und den Sehenswürdigkeiten Großbothens.

An den einzelnen Stationen nutzten zahlreiche Besucher die Gelegenheit, mit den Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen und Fragen zu den Denkmälern und ihrer Geschichte zu stellen. Die Veranstalter zogen ein durchweg positives Fazit. „Auch wir konnten von den Gästen lernen, denn viele Besucher brachten interessante Anregungen und Hinweise mit“, sagte Ralf Sachse vom Heimatverein. Aufgrund des großen Interesses konnten jedoch nicht alle Besichtigungs- und Führungswünsche erfüllt werden. „Bitte wenden Sie sich direkt an die jeweiligen Häuser. Dort berät man Sie gern zu weiteren Besuchsmöglichkeiten“, so Ralf Sachse. Eine Wiederholung der Aktion ist vorgesehen.

Der Grimmaer Ortsteil Großbothen beherbergt einige interessante Baudenkmale. Fünf Eigentümer haben sich quer durch den ganzen Ort zu einem Aktionstag zusammengetan und öffneten am Sonntag, 17. Mai, ihre Türen für interessierte Besucher.

Um den Weg durch den Ort vom südlichen bis zum nördlichen Stadtrand für Besucher einfacher zu erschließen, pendelte die Kleinbahn Schlendrian für die Gäste kostenfrei durch den Ort und hielt an allen beteiligten Stationen.

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