Wissenswertes über die Grimmaer Stadtgüter
Verein eröffnet kleine Schau am 17. Mai im mittelalterlichen Wohnturm

Historische Fotos und mehr sind ab Mitte Mai im Grimmaer Stadtgut in der Leipziger Straße zu sehen. Foto: S. Bachran
Grimma. Besucher des Grimmaer Stadtgutes in der Leipziger Straße 5 fragen immer wieder „Was war eigentlich ein Stadtgut? Wie konnte es bewirtschaftet werden so mitten in der eng bebauten Altstadt?“

Der Beantwortung dieser und weiterer Aspekte sind einige Vereinsmitglieder nachgegangen und haben historische Fotos und interessante Details über die Grimmaer Stadtgüter zusammengetragen. Ab 17. Mai werden erste Ergebnisse in einer kleinen Ausstellung im mittelalterlichen Wohnturm zu sehen sein.

Damit wichtige Erinnerungen nicht verloren gehen, werden die Grimmaer um Unterstützung gebeten: Wer kennt die Stadtgüter noch aus eigenem Erleben? Wer kannte ihre ehemaligen Besitzer? „Wir freuen uns, noch mehr aus der wechselvollen Geschichte der Grimmaer Stadtgüter zu erfahren“, ruft die Vereinsvorsitzende Jana Kolata auf. Das Stadtgut in Grimma öffnet von 15 bis 17 Uhr.

Ferienkinder und ihre Begleitung können im Juli im Stadtgutgelände wieder zwei spannende Angebote des Altertumsvereins nutzen: Am Mittwoch, 22. Juli, heißt es „Große Wäsche wie vor 100 Jahren“. Dann wird früheres Alltagsleben richtig lebendig. Ob Seifenkraut, Holzasche, Bleiche, Zuber oder Wringe – alles kommt zum Einsatz. Ziele sind saubere Wäsche, einige neue Erkenntnisse und auch der Spaß wird nicht zu kurz kommen.

Am Mittwoch, 29. Juli, wird zum „Freiluftatelier Specksteingestaltung“ eingeladen. Unter dem Motto „Probieren geht über Studieren“ erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer allerlei Wissenswertes zu Material, Fertigung und Gestaltungsmöglichkeiten, ehe es dann an die Arbeit geht.

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