Zusammen mit weiteren Akteuren der City-Offensive übergab Donath den symbolischen Scheck über 10.000 Euro, die als Preisgeld an die Stadt flossen. Donath erläutert, warum Leisnig mit seiner Bewerbung gepunktet hat: „Bei der etwa 15-köpfigen Jury beeindruckte das Projekt mit seiner Kreativität, den öffentlichen Raum in der Stadt mit einer weiteren Facette zu beleben.“
Zwar existiert der Apfelbrunnen schon länger, hatte jedoch zuletzt immer wieder Probleme bereitet. Monatelang lief kein Wasser. Die technischen Anlagen im Keller des Rathauses mussten dringend erneuert werden.
Im Zuge dessen wurde die Anlage des Wasserspielplatzes zusätzlich durch einen Trinkwasserspender ergänzt. „Das ist die richtige Entscheidung mit Hinblick auf die Klimaentwicklung in den Innenstädten, mit immer höheren Sommertemperaturen“, so Donath. Dass das Objekt kindgerecht gestaltet ist, sei ein weiterer Pluspunkt. „Die Menschen sollen sich in die Innenstadt bewegen. Mit den Kindern werden die Erwachsenen nachgezogen. Der Apfelbrunnen, wie er jetzt ist, bildet eine treffende Kombination mehrerer Dinge, die der Stadt und ihren Bürgern gut tut.“ Dass auch viele Bürger zur Einweihung auf dem Markt waren, zeigt, dass die Leisniger Bürger sich mit dem Apfelbrunnen identifizieren.
Unter 63 Bewerbungen im Jahr 2025 setzte sich Leisnig für den Anerkennungspreis „Ab in die Mitte! – Die City-Offensive Sachsen“ durch. Neben Mitteln des Sächsischen Ministeriums für Infrastruktur und Landesentwicklung sowie vom Wirtschaftsministerium fließt jährlich Geld von der Industrie- und Handelskammer, von Sachsenlotto und weiteren Firmen in die vor zwanzig Jahren von Unternehmern ins Leben gerufene Initiative. Donath hebt Trinkwasserversorger Veolia hervor: „Im Leisniger Projekt steckt viel Engagement von der Veolia, das mit Geld nicht aufzuwiegen ist.“
und Steffi robak