Tag der Zahngesundheit 2026: Warum auch unser Kiefer Training braucht

In diesem Jahr hat der Tag der Zahngesundheit besonders viel Biss. Im Mittelpunkt steht die ­Frage, wie sich die Kaufähigkeit möglichst lange erhalten lässt. Beim Muskeltraining denken die meisten von uns an Bauch, Beine, Po.Kaum jemand denkt an den Kiefer. Dabei zählen die Kaumuskeln zu den stärksten des Körpers und sollten täglich trainiert werden. ­Genau darauf lenkt der Tag der Zahngesundheit den Blick. Unter dem Motto „Gesund beginnt im Mund – Kau dich fit!“ geht es ­darum, den Biss stark und die Kaufähigkeit lange zu erhalten. Eine wichtige Rolle spielt die Ernährung. Knackiges Obst, rohes Gemüse, Nüsse und Kerne sowie Vollkornprodukte und festeres Fleisch sind das ideale Fitnessprogramm. Denn wenn wir kaum noch kräftig kauen, fehlt Zähnen und Kiefer die natür­liche Belastung.Dazu kommt: Speziell kohlenhydrathaltige Lebensmittel und Snacks bilden Säuren im Mund, die den Zahnschmelz angreifen und Karies begünstigen. Nach dem Mittagessen schnell die Zähne putzen? Im Büro oder unterwegs ist das wohl eher die Ausnahme. Aber es gibt sie: Zahngesunde Vorsorge, die effektiv und zugleich alltagstauglich ist.In einem Pilotprojekt hat die Univer­sität Witten/Herdecke unter ­Leitung von Prof. Stefan Zimmer untersucht, wie sich gesunde Routinen ganz einfach in den Alltag ­integrieren lassen. „Ein perfektes Beispiel für praktische Zahnprophylaxe ist, wenn am Arbeitsplatz zuckerfreie Kaugummis zur Ver­fügung gestellt werden. Kaugummikauen ist einfach und schmeckt den meisten“, sagt Prof. Stefan Zimmer. und ots
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