Die Ausbildung im Wunschberuf ist kein bloßer Traum.
Chancen für Jugendliche sind in der Region Döbeln gut – auch aktuell sind noch viele Lehrstellen frei

Die Lagerlogistik ist eine Ausbildung, die nicht nur stark angeboten wird, sondern sich selbst auch ständig weiterentwickelt. In großen Lagern sind bereits Drohnen im Einsatz.Foto: Agentur für Arbeit
Der Ausbildungsmarkt in der Region Döbeln bietet Jugendlichen Chancen, einen Wunschberuf erlernen zu können. Die Juli-Zahlen sind auf der Such- und Angebotsseite nach wie vor fast gleich. Und: Es gibt es noch einige unbesetzte Lehrstellen.

Aktuell sind 1467 Jugendliche als Bewerber bei der Berufsberatung der Arbeitsagentur Freiberg gemeldet, 2,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Von den Unternehmen in Mittelsachsen wurden bis Ende Juli 1381 Ausbildungsstellen gemeldet, drei Prozent weniger als im Vorjahr. Ende Juli waren noch 442 Mädchen und Jungen auf der Suche nach einer Lehrstelle und 550 Ausbildungsplätze noch nicht besetzt. Die meisten in Freiberg (250) und in Döbeln (158). Aber auch in Hainichen stehen noch 142 freie Lehrstellen zur Verfügung.

Die Chancen für die Jugendlichen, mit einer Ausbildung ins Berufsleben zu starten sind, trotz des leichten Rückgangs an Ausbildungsstellen gut. Aktuell gibt es noch mehr unbesetzte Ausbildungsstellen als Bewerber. „Jedoch sollten die Jugendlichen auch einen Plan B haben, wenn es mit dem Wunschberuf nicht klappt. Daher empfehle ich den jungen Menschen, sich frühzeitig an die Berufsberatung zu wenden“, so Kathrin Groschwald, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Freiberg. Aber auch jetzt sei es noch nicht zu spät.

„Unsere Beraterinnen und Berater kennen den regionalen Arbeitsmarkt, Trends, Berufsbilder und Zukunftschancen. Gemeinsam mit unseren Partnern am Ausbildungsmarkt arbeiten wir daran, für jeden Jugendlichen einen Fahrplan zum Einstieg ins Berufsleben zu entwickeln,“ so Kathrin Groschwald und ergänzt: „Wir richten unseren Blick auch auf Jugendliche mit Startschwierigkeiten.“ Sie appelliert außerdem an die Arbeitgeber in der Region, Jugendlichen, die noch nicht alle Anforderungen erfüllen, eine Chance zu geben. „Wir unterstützen mit Assistierter Ausbildung, damit diese jungen Menschen sich zu Fachkräften entwickeln können.“

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