Klinikum Döbeln: FrischesBlut für die Stationen
23 neue Azubis sollen künftige Rentenlücke schließen

Das sind die neuen Azubis am Klinikum Döbeln.Foto: Sven Bartsch
Döbeln. 23 junge Leute waren unlängst im Klinikum Döbeln zum Kennenlerntag eingeladen. Sie beginnen am 17. August und am 1. September ihre Ausbildung bei Döbelns größtem Arbeitgeber. 18 von ihnen lernen den Beruf Pflegefachfrau oder -fachmann, denn es sind fünf junge Männer unter ihnen. Ausgebildet werden zudem eine Krankenpflegehilfskraft und eine Physiotherapeutin. Drei junge Leute haben sich für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) am Klinikum Döbeln entschieden. Pflegedienstleiterin Stefanie Grüneberger freut sich über die jungen Leute. Die beruflichen Perspektiven am Döbelner Krankenhaus sind gut. „In den nächsten Jahren gehen viele Mitarbeiter aus dem Pflegebereich in den Ruhestand. Das versuchen wir durch eine solide Zahl an selbst ausgebildeten jungen Leuten zu kompensieren”, sagt die Pflegedienstleiterin. Aktuell beenden 18 Azubis die dreijährige Ausbildung. Sie können mit einem Übernahmeangebot rechnen. Insgesamt beschäftigt das Klinikum Döbeln 560 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.Um die jungen Azubis kümmern sich Pfleger Tom Altmann, die Krankenschwestern Christin Uhlig und Susanne Topel sowie insgesamt 20 Praxisanleiterinnen auf den Stationen und in den Funktionsabteilungen. Die Berufsschulausbildung der jungen Leute übernimmt die Heimerer-Schule Döbeln.

Die Zahl der Bewerbungen war für dieses Ausbildungsjahr größer als die Zahl der Stellen. Bei der Auswahl spielten nicht nur die Noten eine Rolle. Die meisten der jungen Leute hatten in einem Praktikum in den künftigen Beruf geschnuppert und dabei auf den jeweiligen Stationen einen guten Eindruck hinterlassen. „Ein Schulpraktikum oder ein Praktikum in den Ferien ist immer ein guter Weg für das gegenseitige Kennenlernen und für die Erkenntnis, ob unser schöner, aber schwerer Beruf zu einem passt“, sagt Pflegedienstleiterin Stefanie Grüneberger.

Durch ein solches Praktikum haben Celina (16) aus Dresden, Lilli (17) aus Roßwein, Jolien (17) aus Ostrau, Marie (16) aus Grünlichtenberg, Sarah (16) aus Töpeln und Linea (16) aus Roßwein zum Pflegeberuf gefunden. Auch Selina (18) aus Waldheim wusste nach einem Praktikum: „Das ist es.“ Sie lernt am Klinikum den Beruf Physiotherapeutin. Zumeist haben ihnen Verwandte und Bekannte, die am Klinikum arbeiten, die Ausbildung weiterempfohlen.

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