Denn neben der Grundschule Mochau steht die Förderschule noch auf der Liste der Bildungseinrichtungen, für die es Handlungsbedarf gibt. Für die Zeit vom 12. bis 24. Oktober ist der Umzug der Grundschule in Döbeln-Ost aus dem alten Gebäude ins neue geplant. Der Neubau ist mit 14,5 Millionen Euro günstiger geworden als geplant. 17,5 Millionen Euro waren vorgesehen.
Den Überhang von drei Millionen Euro möchte die Stadt gern einsetzen, um mit den Planungen für die neue Förderschule zu beginnen. Die soll in der Zukunft vom Schlossberg nach Döbeln Ost auf den neuen Campus umziehen. Dazu hatte es vor sechs Jahren einen Grundsatzbeschluss gegeben.
Auch dieses Projekt, so Oberbürgermeister Sven Liebhauser, wird mit erheblichen finanziellen Mitteln verbunden sein, sogar mehr, als jetzt für die Grundschule aufgebracht worden sind. Acht Millionen Euro sind vom Freistaat Sachsen gefördert worden. Wenn jetzt mit der Planung für die neue Förderschule begonnen wird, heißt das nicht, dass das Projekt in Kürze in Angriff genommen werden kann. Denn ohne Fördermittel geht auch hier nichts. Aktuell gibt es kein Förderprogramm. Doch die Stadt will vorbereitet sein und einen Masterplan in der Schublade haben. „Wir hoffen wieder auf ein Förderprogramm mit 60 Prozent“, so Sven Liebhauser.
Das alte Grundschulgebäude in Döbeln-Ost soll abgerissen werden, um dort ein neues Gebäude für eine anderthalbzügige Förderschule samt Turnhalle zu errichten. Das werde definitiv mehr kosten als die neue Grundschule, obwohl diese zweizügig ist. Warum? Für eine Förderschule, in der Kinder von der fünften bis zur neunten Klasse unterrichtet werden, wird mehr Platz benötigt. Das Ziel ist, im Dezember das Vergabeverfahren für die Planungsleistungen zu starten. Acht Monate sind dann Zeit, um Planungsreife zu erlangen. Im September 2027 soll der Antrag an die SAB gestellt werden. und meb