In verschiedenen Ländern werden von Naturschutzverbänden alljährlich Tiere des Jahres gewählt, über das dann im Laufe eines Jahres Informationskampagnen durchgeführt werden. Während im letzten Jahr der Gartenschläfer (Eliomys quercinus) den Platz eins belegte – hat nun das Eichhörnchen nach 2011 zum zweiten mal die diesjährige Wahl haushoch gewonnen.
Wer einen Garten besitzt, kann dem stark gefährdeten Gartenschläfer, Siebenschläfern und Eichhörnchen und anderen Gartentieren konkret helfen: Als typische Rückzugsorte dienen ihnen alte Bäume mit Höhlen, dickes Totholz und dichte Gebüsche. Auch Strukturen wie Steinhaufen, Laub- oder Reisighaufen sowie Nistkästen werden gern als Unterschlupf angenommen. Vermeiden Sie unbedingt den Einsatz von Pestiziden und vor allem Rattengift – Schläfer und Eichhörnchen fressen Würmer und Nagetiere und vergiften sich dadurch leicht.
Im Elbe-Tier-Park werden Schläfer bereits seit 2009 gehalten. In den letzten Jahren pflanzten sich die schwer zu züchtenten Tiere gut fort. In Deutschland gibt es nur drei Zoos in denen Siebenschläfer gehalten werden und elf Tiergärten in denen Gartenschläfer gehalten werden und somit sind sie eine zoologische Besonderheit im Elbe-Tier-Park Hebelei.
Es gibt im Elbe-Tier-Park- Hebelei auf Vorbestellung unter E-Mail naether.tierparkhebelei@web.de auch Nachtführungen. Hierbei hat man die größte Chance im Park gehaltenen Schläfer und auch andere nachtaktive Tiere live zu erleben.