Ein Kinderfest,das Zeichen setzt
Rund 100 Gäste kamen in den Döbelner Sommergarten, worüber sich die beiden Initiatorinnen freuten

Döbeln. Auch wenn es zeitweise regnete – den Spaß am Entdecken, Spielen, Grillen und gemeinsamen Miteinander ließen sich die kleinen und großen Gäste beim Kinderfest im KL17-Sommergarten nicht nehmen. Die eher spontan entstandene Aktion der beiden Initiatorinnen Ines Stefanowsky, Ortsvorsitzende der Linken Döbeln, Roßwein und Umgebung, und Kathleen Bölke von der Initiative EinEltern Döbeln wurde zu einem gelungenen Familientag. .

Zwischen Spielstationen und gemeinsamen Aktivitäten wurde schnell deutlich, dass es den beiden Veranstalterinnen um mehr ging als nur um Unterhaltung. Das Fest sollte zugleich Aufmerksamkeit auf die Situation von Kindern und Familien lenken – und darauf, dass Kinderrechte im Alltag gelebt werden müssen. Themen wie Kinderarmut, Bildungsungleichheit oder fehlende Freizeitangebote dürften nicht aus dem Blick geraten. Kinderrechte seien nicht nur Aufgabe von Politik und Institutionen, sondern eine Verantwortung der gesamten Gesellschaft.

Entsprechend positiv fiel die Resonanz aus. Viele Familien nutzten die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Kinder tobten über das Gelände, während Eltern und Großeltern die entspannte Atmosphäre genossen. Der KL17-Sommergarten bot dafür bewusst einen offenen und niedrigschwelligen Rahmen mitten in der Stadt.

„Kindertag feiern ist wichtig. Kaum einer macht sonst etwas – warum also nicht wir?“, sagte Ines Stefanowsky beim Blick auf das bunte Treiben. Gemeinsam mit Kathleen Bölke und weiteren Engagierten hatte sie das Fest innerhalb weniger Wochen organisiert. Besonders wichtig sei ihr gewesen, auch Einelternfamilien „mit ins Boot zu holen“.

Knapp 100 Besucher kamen im Laufe des Tages. „Für Döbeln ist das wirklich sehr gut“, freuten sich die Organisatorinnen.

Die Idee für die Veranstaltung entstand erst vor rund zwei Monaten. „Vor fünf Wochen sind wir dann richtig in Aktion gegangen“, berichtete Ines Stefanowsky. Umso größer war am Ende die Freude darüber, wie unkompliziert viele Helfer, Unterstützer und Gewerbetreibende mitgezogen hätten.und Elke Walter-Koch
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