Die genauen Zahlen: Amtsinhaber Sven Liebhauser (44/CDU) erhält 56,4 Prozent (5505 Stimmen). Der Bauingenieur Sven Weißflog (62/parteilos), der für die Freie Wählervereinigung Döbeln (FWvDL) ins Rennen ging, kommt auf 33,4 Prozent (3258 Stimmen). Sechs Prozent (588 Stimmen) erzielt der Berufskraftfahrer Sven Hofmann (61), Kandidat der rechtsextremen Kleinstpartei Freie Sachsen. Der Kraftfahrzeugtechnik-Meister Jörg Koitsch (59/Bündnis Sahra Wagenknecht) holt 4,2 Prozent (415 Stimmen). Es handelt sich um das vorläufige Endergebnis.
Rund 18.767 Wahlberechtigte aus Döbeln und den Ortsteilen waren zur Oberbürgermeisterwahl aufgerufen. Dafür standen im gesamten Stadtgebiet einschließlich der Ortsteile 16 Wahllokale offen. 9842 Döbelner und Döbelnerinnen wählten. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 52,4 Prozent. Es gibt 9766 gültige Stimmen. Die Briefwahl nutzte mehr als ein Drittel der Wählerinnen und Wähler.
„Ich bin überwältigt und bedanke mich für das Vertrauen, das mir die Mehrheit der Wählerinnen und Wähler entgegenbringt“, sagte Liebhauser kurz nach Vorliegen der Zahlen. Für den amtierenden und künftigen OB sei das ein Zeichen dafür, dass seine Arbeit und die Ergebnisse der zurückliegenden sieben Jahren anerkannt werden. Sven Liebhauser ist Jahrgang 1981 und in Leisnig geboren, verheiratet und hat drei Kinder.