Ein Offizier im Dreißigjährigen Krieg

Delitzsch. Ein junger Schotte schlägt unter Gustav II. Adolf den Weg zum Offizier in schwedischen Diensten ein, wird 1636 Obrist mit eigenem Regiment, heiratet 1645 in den schwedischen Adel ein und organisiert 1649 als General und Gouverneur die Abdankung aller schwedischen Truppen in Deutschland. Zurück in Schweden werden ihm die Adelstitel Baron (1651) und Graf (1654) verliehen.

1637 war das Königlich Schwedische Regiment „Robert Douglas zu Roß“ in Delitzsch stationiert und beließ nach seinem Abzug 80 Reiter unter dem Kommando von Rittmeister ­Alexander Künigke noch einige Zeit in der Stadt, um gemeinsam mit den Delitzscher Bürgern die Verteidigung der Stadt zu organisieren, wodurch Delitzsch vor Eroberung, Plünderung und Zerstörung bewahrt werden konnte.

Hartmut Schöttge, Gründer und langjähriger Leiter der Historiengruppe „Die Alten Schweden von 1637“ in Delitzsch, lädt für den 16. September zu einem besonderen Vortrag in die Räume der neuen Volkshochschule in Delitzsch, Eisenbahnstraße 14, ein. Ab 18 Uhr spricht er über Robert Douglas und seine Offizierskarriere im Dreißigjährigen Krieg.

Der Teilnahmebeitrag beträgt 6,60 Euro.

Anmeldung unter www.vhs-nordsachsen.de unter Angabe der Kursnummer OHDZ10111.

Druckansicht