Baugrunduntersuchung am Burgberg

Eilenburg. Im Zeitraum vom 20. bis 24.Juli fanden Baugrunduntersuchungen zur Präzisierung der geologischen Situation am Burgberg Eilenburg (Osthang) durchgeführt. Im Bereich der Böschung des Osthanges, sowie in der Mühlstraße werden die Untersuchungen mittels Kleinrammbohrung (RKS / Rammkernsondierung) realisiert. Speziell in der Mühlstraße kommt es an einem Einsatztag zur halbseitigen Sperrung der Straße. Der Durchgangsverkehr wird jedoch zu jeder Zeit gewährleistet. Die Erkundung auf dem Plateau des Burgberges wird mittels Großbohrung bis circa 30 Mter Tiefe erfolgen.

Seit dem Erdrutsch 2011 wurden mit der Sanierung des betroffenen Teilbereiches am Osthang der Mühlstraße Messpunkte für sogenannte Inklinometermessungen angelegt. Diese Inklinometermessungen finden jährlich statt, sodass regelmäßig auf etwaige Veränderungen reagiert werden könnte. Die Inklinometermessungen werden mit Bezug zu den Messpunkten am Berg vorgenommen, sodass mit jedem Ergebnis die Abweichungen zum Vorjahr festgestellt werden können. Über die Jahre hinweg wurden mit den Sanierungen am Hang und der Stützwände immer Sicherheitsmaßnahmen (wie zum Beispiel das Setzen von Erdnägeln, Erdnetze) umgesetzt, damit nach 2011 einem erneuten Erdrutsch präventiv vorgebeugt werden kann. Damit nun über den Schichtenaufbau des Burgberges weitere Aussagen erhalten werden können, erfolgt nun eine tiefere Baugrunduntersuchung. Erst mit dem Ergebnis der nun beauftragten Baugrunduntersuchungen (mittelst Rammkernsondierung) kann auch ein Standsicherheitsnachweis der Böschung für den vorhandenen Zu-stand des Hanges erbracht werden.

Die Stadt Eilenburg wird zu gegebenem Zeitpunkt die Ergebnisse über einen weiteren Bericht veröffentlichen, welche auch Grundlage für die Prüfung der Zweckmäßigkeit eines jährlichen Intervalls sein sollen. Auch aufgrund der konstanten Werte der letzten Jahre und der Frage nach steigenden Kosten einer solchen Prüfung, könnten man den Turnus auch durchaus auf 2 Jahre verlegen.

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