Mal bissig oder tragikomisch, mal satirisch, verliebt oder charmant – Erich Kästner zeigt sich in seinen Texten als wandelbarer Schriftsteller, der sich dennoch Zeit seines Lebens treu geblieben ist. Das Programm bringt weniger bekannte Kurzgeschichten des Autors auf die Bühne und eröffnet so neue Perspektiven auf sein Werk. Die ausgewählten Erzählungen entstanden von den frühen 1920er-Jahren bis in die Nachkriegszeit hinein und haben bis heute nichts an Aktualität verloren. Mit feinem Gespür für Sprache und Atmosphäre lässt Ines Körner Kästners Figuren und Geschichten lebendig werden.