Die Verkehrseinschränkungen in Höhe des Böhlener Ortsteils Großdeuben hatten Mitte März begonnen. Seitdem wurde auf der Richtungsfahrbahn Leipzig ein vorübergehender Belag abgefräst und auf rund drei Kilometern Länge neuer Flüsterasphalt eingebaut. Auf der Gegenfahrbahn war dieser Schritt bereits im Vorjahr erfolgt.
Der sogenannte offenporige Asphalt – kurz OPA – soll den Verkehrslärm schlucken und zugleich bei starkem Niederschlag für weniger Aquaplaning-Gefahr sorgen. Der Einbau des Flüsterasphalts gehört zu einem umfangreichen Lärmschutzkonzept für die A 72 im Süden von Leipzig.
In den vergangenen drei Monaten war der gesamte A 72-Verkehr im nördlichsten Abschnitt des Großprojektes auf der Richtungsfahrbahn Chemnitz geführt worden. Da jeweils nur eine Spur zur Verfügung stand, kam es besonders in den Hauptverkehrszeiten zu Staus.
Seit Freigabe des Asphaltbandes in Höhe Großdeuben gelten 100 Kilometer pro Stunde als zulässige Höchstgeschwindigkeit in diesem Bereich. Bei Nässe beträgt das Tempolimit 80 Kilometer pro Stunde.
Vollzug kann die Autobahn GmbH auch für eine weitere entscheidende Wegebeziehung vermelden: „Bereits in der Nacht zum Mittwoch wurde die Überfahrt von der A 72 in Fahrtrichtung Leipzig auf die A 38 in Richtung Dresden geöffnet.“
Simone und Prenzel