„1995 wurde die Heimatstube zu einem Museum erweitert und das Haus Nr. 20 einbezogen. Das Museum war ja ursprünglich ein Wohnhaus der Leineweber. Später, um die Wende zum 20. Jahrhundert, gab es ein Porzellan- und Buttergeschäft“, sagt Mitarbeiterin Antje Paukert. „40 Jahre Heimatstube und Heimatmuseum“ heißt die Sonderschau, die am Pfingst-Wochenende eröffnet wurde und bis 15. August zu sehen ist. „Wir erinnern an die Eröffnung, an die vielen Sonderausstellungen, zeigen, was sich seither im Museum verändert hat und welche museumspädagogischen Veranstaltungen wir heute durchführen.“ Teil der Dauerausstellung ist eine Schwarzküche von 1580. Ein Webstuhl, den die Geithainer Leineweber nutzten, wird bei Führungen in Gang gesetzt. Es gibt Informationen zur Kirchen- und zur Apothekengeschichte. Archäologische Ausgrabungsstücke werden gezeigt. Das Museum betreut zudem die unterirdischen Gänge unter der Nikolaikirche, das Untere Stadttor und den Pulverturm, der Teil der alten Stadtbefestigung ist. Hier werden Führungen angeboten.
Geöffnet ist das Heimatmuseum in der Chemnitzer Straße 20 dienstags und donnerstags von 10 bis 17 Uhr, mittwochs von 9 bis 15 Uhr und samstags 14 bis 17 Uhr.