Nach einem kurzen Empfang beim Bürgermeister Steffen Stange wurden die Damen und Herren in diesem Jahr durch den Dresdner Porträt- und ehemaligen Phantombildzeichner Harald Nickoleit porträtiert. Er erläuterte ihnen wie ein Porträt systematisch entsteht und welche unterschiedlichen Mal- und Zeichenstile es gibt.
Neben den Hoheiten waren zahlreiche Traditionsvereine in den Bernsteinhof eingeladen. Da sich die Brauchtumspflege besonders auch in den Trachten der Altenburger Bauern, der Marchen und Malcher und dem Habit der Bergleute widerspiegelt. Gekommen sind die Heimatvereine aus Lehma, Zipsendorf, Ponitz, Meuselwitz, Gößnitz und natürlich unsere Rositzer. Bei den Bergbrüderschaften kamen die Bergbrüder aus Wiesa, Zwickau und Oelsnitz im Erzgebirge und natürlich auch unsere Bergbrüderschaft aus dem Meuselwitz-Rositzer Braunkohlenrevier sowie unsere Futterschroter aus dem Altenburger Land. Für eine schöne musikalische Umrahmung sorgte in diesem Jahr Musikkapelle der Freiwilligen Feuerwehr Wiesa.
Im Anschluss präsentierten sich alle Gäste im großen Kirmesfestumzug und verfolgten das Setzen der Erntekrone auf dem Festplatz. Das Eröffnungsprogramm bot den Hoheiten und Symbolfiguren die Gelegenheit, ihre Heimatregion etwas näher vorzustellen. Natürlich durfte ein kleines Geschenk für Monique und Enie nicht fehlen. Zum Abschluss spendierten die Schausteller noch Freifahren für alle Hoheiten. Damit ging ein ereignisreicher und schöner Kirmestag zu Ende. Viele schöne Begegnungen und gemeinsame Erlebnisse bleiben in Erinnerung, und schon jetzt freuen sich alle auf ein Wiedersehen am 18. September 2027 zur 35. Rositzer Kirmes – der großen Jubiläumskirmes.