Kunst, Landschaft und Materialforschung
Werkschau Artist in Residence 2026 im Kunsthof Niederarnsdorf ist nochbis zum 11. Oktober geöffnet

Der Kunsthof Niederarnsdorf öffnet an diesem und am kommenden Sonntag für die Werkschau der Artist in Residence 2026. Foto: Mario Jahn
Nobitz. Fünf Künstlerinnen, zwei Residenzprogramme und drei Gastbeiträge: Noch bis zum 11. Oktober öffnet der Kunsthof Niederarnsdorf noch seine Räume für die Werkschau der Artist in Residence 2026.

Die Künstlerinnen Angelika Waniek, Line Krom, Jule Backmann, Wiebke Kowal und Emilie Spengler haben das Altenburger Land mit ganz unterschiedlichen künstlerischen Methoden erforscht – seine Magerwiesen und Kulturlandschaften, landwirtschaftlichen Stäube und regionalen Rohstoffe ebenso wie textile Wissensbestände und Formen gemeinschaftlichen Handelns.

Entstanden sind in den vergangenen Monaten ein performatives Wiesen-Hörstück, experimentelle Druckgrafiken aus landwirtschaftlichen Rückständen, materialforschende Arbeiten mit regionaler Schafwolle, Freiluftmalereien zur Kulturlandschaft sowie ein partizipatives textiles Projekt, welches das Handwerk als sozialen und kommunikativen Raum versteht.

Als Gastbeitrag zeigen die Absolventinnen der Fakultät Angewandte Kunst Schneeberg (WHZ) Cora Bellach, Viktoria Jung und Martha Claußner Arbeiten aus dem Reallabor „Grüner Topfmarkt Altenburg“. Gemeinsam öffnen die drei Arbeiten verschiedene Perspektiven auf Stadtökologie, Materialkreisläufe und eine zirkuläre, klimaresiliente Gestaltung des öffentlichen Raums. Die Ausstellung verbindet Kunst, Materialforschung und gesellschaftliche Praxis und fragt, welche Ressourcen direkt vor unserer Tür liegen, wie sich Landschaft und Material verändern und wie künstlerische Arbeit neue Beziehungen zwischen Menschen, Orten und ökologischen Systemen entstehen lassen kann.

Die Ausstellung ist noch am

4. und am 11. Oktober jeweils mit Kaffee- und Kuchenangebot in der Zeit von 11 bis 18 Uhr sowie nach Vereinbarung auch zu anderen Terminen zu besichtigen.

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