„Der Fokus ‚Building Bridges‘ regt dazu an, seine eigene Bubble zu verlassen und miteinander ins Gespräch und den musikalischen Austausch zu kommen. So begegnen sich bei der chor.com Menschen, Genres und andere Aspekte, die sich sonst nicht berühren“, erklärt Stephan Doormann, künstlerischer Leiter der chor.com. Und verweist auf ein abwechslungsreiches Programm rund um das Thema Gesang: Mehr als 150 Workshops, Masterclasses und Reading Sessions geben Interessierten umfassendes Know-how für den Chor-Alltag – und dies für alle vokalmusikalischen Genres, Ensembleformen und Leistungsstufen. „Passend zu den Workshops erleben wir diese Begegnungen dann auch exemplarisch im Konzertprogramm“, ergänzt Stephan Doormann: „Indische instrumentale Tempelmusik trifft auf barocke Vokalmusik von Heinrich Schütz, traditionelle baltische Volkslieder werden modern arrangiert und scheinbar gegensätzliche Ensembles – Profi- und Jugendchor, klassisches Vokalensemble und Vocal-Pop-Group – stehen gemeinsam auf der Bühne.“ Mit dem Konzertprogramm strahlt das Event als Festival auch nach Leipzig und über die Stadtgrenzen aus. In 20 Konzerten vom 1. bis 3. Oktober präsentieren sich im Kupfersaal, der Peterskirche, der Philippuskirche und der Thomaskirche nationale und internationale Spitzenensembles. Darunter sind in der Region wohlbekannte Namen wie Calmus Ensemble, Ensemble Nobiles, Sjaella und Thomanerchor, aber auch Gäste wie das Chorwerk Ruhr, der Gustaf Sjökvists Kammarkör und der Kammerchor Stuttgart, die Latvian Voices oder die Zürcher Sing-Akademie ...
Daneben stellen im Forum bei der frei zugänglichen Ausstellermesse in der Kongresshalle am Zoo Leipzig rund 60 Noten-und Musikverlage, CD-Labels, Technikanbieter, Hoch- und Musikschulen, Akademien, Festival- und Konzertveranstalter sowie Fachverbände ihre neuen Projekte und Programme vor. Hier sind Besucherinnen und Besucher – ebenfalls bei freiem Eintritt – zu Talks mit Expertinnen und Experten eingeladen.
Weitere Infos:
www.chor.com