Baschka lässt sich nicht gern auf ein einziges Material festlegen – seit vielen Jahren bewegt sie sich zwischen Bildhauerei, Malerei und Textilkunst. In ihren Skulpturen trifft weißer Marmor auf rostiges Metall, oft ergänzt um eingemeißelte Worte. Ihre Textilbilder entstehen in einer eigenen Assemblage-Technik: Gefärbte Vliessegmente werden gesammelt, ausgewählt und so zueinander in Beziehung gesetzt, dass daraus etwas Neues entsteht. Genau darum geht es ihr auch inhaltlich – um die Frage, was Menschen und Dinge miteinander verbindet und was sie trennt.
„Meine Kunst entsteht aus den vielen Fragen, die ich an das Leben habe.“, sagt sie über ihren eigenen Antrieb. „Oft formen sich meine Beobachtungen schon in meinem Kopf zu Bildern und Metaphern, lange bevor ich sie in Stein Metall, Textil oder Farbe umsetze.“ Erst kürzlich war Baschka mit ihrer Soloausstellung „Verbindungen“ in der GEDOK-Galerie En passant in Leipzig zu Gast, regelmäßig ist sie zudem bei den Jahresausstellungen der GEDOK Mitteldeutschland vertreten. Nun kommt sie nach Schmölln und bringt ihre Werke in die Maschinenhalle – ein Ort, an dem Handwerk und Kunst schon eine Weile keine Gegensätze mehr sind.
Herzlich eingeladen sind alle Interessierten zur Vernissage am 4. September, um 19 Uhr, die musikalisch umrahmt wird. Im Anschluss lädt die Ausstellung am 5. und 6. September sowie am Tag des offenen Denkmals, dem 13. September und ebenso am 3. und 4. Oktober, zum Entdecken ein. Wer die Werke gern zu einem anderen Zeitpunkt besuchen möchte, kann sich auch außerhalb dieser Termine mit dem Museum in Verbindung setzen – eine Besichtigung der Ausstellung außer der Reihe ist nach Absprache jederzeit möglich.