Vorbereitung für Denkmaltag im Endspurt
Diesjährige Auflage mit zahlreichen Anmeldungen – auch neue Teilnehmende öffnen Türen ihrer Denkmäler; Eröffnungskonzert in der Brüderkirche steht fest

Zahöreiche denkmalgeschütze Gebäude und Gärten locken vom 11. bis 13. September im Altenburger Land zu einem Besuch – so auch die Mühle in Münsa.Foto: LRA Altenburger Land
Altenburg. Nur noch gut ein Monat – dann locken sie wieder, die Denkmäler im Altenburger Land: Zahlreiche Besitzerinnen und Besitzer haben für die Auf-lage 2026 vom Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 13. September, schon zugesagt. Wer kurzfristig noch seine Türen und Tore öffnen möchte, kann sich noch bis zum 17. August bei der Unteren Denkmalbehörde vom Landkreis Altenburger Land anmelden.

„Altbekannte Denkmalbesitzer werden am zweiten Sonntag im September wieder ihre Türen öffnen und mit neuen Programmen aufwarten. Aber auch so mancher neuer Teilnehmer stellt sein Objekt vor“, sagt Jörg Hahnel von der Unteren Denkmalbehörde im Altenburger Land mit Blick auf die bisherigen Anmeldungen. Viele haben zugesagt, ihre denkmalgeschützten Gebäude, Gärten und Parks für eine breite Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Dabei bietet die Auflage 2026 auch eine Menge Neuheiten: „Aufgrund der Jubiläen 1050 Jahre Stadt Altenburg und 200 Jahre Herzogtum Sachsen- Altenburg werden bereits am Freitag, 11. September, und am Samstag, 12. September, bei verschiedenen Akteuren Veranstaltungen stattfinden, um auf den Denkmaltag einzustimmen.“ Das Programm des Denkmaltages wird ab dem 1. September auf der Landkreis-Homepage www.altenburgerland.de einzusehen sein.

Zum Auftakt des Denkmalwochenendes wird es am Freitag, 11. September, um 19.30 Uhr das inzwischen traditionelle Eröffnungskonzert mit dem Philharmonischen Orchester Altenburg-Gera in der Brüderkirche geben. Der Einlass in die Kirche beginnt um 18.30 Uhr. Bereits ab 18 Uhr steht den Gästen im Kirchhof auch eine gastronomische Versorgung zur Verfügung.

Der diesjährige Tag des offenen Denkmals steht unter dem Motto „Netz WERKE: Denkmale & Infrastruktur“ und soll den Fokus auf Bewegung, Austausch und Verbindungen lenken, die durch Denkmale erzeugt oder begünstigt werden.

So zeugt etwa das Altenburger Land heute noch mit seinem historischen Baubestand, seiner unverwechsel- baren Kulturlandschaft sowie mit seiner dichten, heute unter Schutz gestellten Infrastruktur aus dem 19. Jahrhundert von der Modernität und Welt-offenheit des ehemaligen Herzogtums Sachsen-Altenburg. PM
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