„Typisch Alman.“ Dies sagen junge Menschen, wenn sie deutsche Stereotype aufspießen wollen. Doch diese Ausstellung will es einmal genauer wissen – die Macherinnen und Macher haben migrantischen Menschen in Gera viele Fragen gestellt. „Was mögen Sie am liebsten in der deutschen Kultur (und Küche)?“ Oder: „Welche deutsche Eigenart haben Sie – versehentlich oder bewusst – übernommen?“ Oder: „Welche Begegnung mit Menschen in Deutschland ist Ihnen besonders positiv in Erinnerung geblieben?“.
Der Wünschendorfer Musiker, Designer und Fotograf Christoph Beer hat die Interviewpartner fotografiert und ihre Antworten typografisch in seine Arbeiten integriert. Ach ja – ein wichtiger Hintergrund: Gera wurde deshalb ausgewählt, weil die Stadt den größten Ausländeranteil in Thüringen hat.
Die Ausstellung ist gemeinsames Projekt der Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde Nöbdenitz und der Kultur- & Bildungswerkstatt „Hans Wilhelm von Thümmel“. RED