Oh, wie schön!
Frisch restaurierte Werke aus Altenburger Museen werden bis zum 18. Oktober an KUNSTWAND präsentiert

Altenburg. Bis zum 18. Oktober werden im Lindenau-Museum Altenburg in der Kunstgasse 1 unter dem Titel „Oh, wie schön!“ aktuelle Projekte aus dem Bereich der Restaurierung an der KUNSTWAND präsentiert. Die Eröffnung fand am Donnerstag statt.

Die KUNSTWAND „Oh, wie schön!“ erlaubt einen Einblick in die Arbeit der Papierrestaurierung und zeigt sowohl Schadensbilder ausgewählter Exponate vor der Restaurierung als auch die daraus abgeleiteten Maßnahmen zu ihrer Wiederherstellung. Darüber hinaus werden aktuelle Forschungsstände präsentiert. Zugleich gibt die KUNSTWAND einen Überblick über die verschiedenen Gebiete der Papierrestaurierung und rückt damit ein Arbeitsfeld in den Mittelpunkt, das häufig im Hintergrund wirkt und doch von zentraler Bedeutung für den Museumsbetrieb ist – gerade im Hinblick auf die umfangreichen grafischen Bestände der Altenburger Museen.

Die Besucherinnen und Besucher der Präsentation in der Kunstgasse 1 können sich auf eine vielgestaltige Schau mit Arbeiten aus den Beständen des Lindenau-Museums, der Stiftung Gerhard Altenbourg und des Schlossmuseums freuen. Dabei finden auch Restaurierungsprojekte aus dem Altenburger Praxisjahr für Kunstgut- und Denkmalrestaurierung ihren Platz.

Die Altenburger Museen verfügen über eine der größten musealen Restaurierungswerkstätten Thüringens – und für diese gibt es nunmehr eine Zukunftsvision: Ein Kompetenzzentrum zu etablieren, das dann auch über die Grenzen Altenburgs hinauswirkt.

Künftig soll es auch anderen Ausstellungshäusern als Beratungs- und Servicestelle zur Seite stehen. Bereits heute werden die ebenso vielgestaltigen wie umfangreichen Bestände des Lindenau-Museums und des Residenzschlosses Altenburg von hauseigenen Spezialistinnen und Spezialisten – von der Gemälde- über die Papier- bis hin zur Gipsrestaurierung – nach neuesten Maßstäben konserviert und restauriert. und red.
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