Förderaufruf für mehr Sicherheit im Rad- und Fußverkehr

Altenburg. Das Bundesministerium für Verkehr (BMV) hat den Förderaufruf „Junge Generation Fahrrad – aktiv mobil“ gestartet. Ziel ist es, die Mobilität von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu stärken und die Sicherheit im Rad- und Fußverkehr zu erhöhen.

Kommunen erhalten damit die Möglichkeit, mit finanzieller Unterstützung moderne, sichere Infrastruktur zu schaffen und neue, aktive Mobilitätsangebote zu realisieren. Der Aufruf ist unterteilt in zwei verschiedene Förderrichtlinien. Die Förderlinie 1 heißt „Zukunft fährt Fahrrad“ (bundesweiter Wettbewerb, innovative Modellprojekte, Förderung von 1,5 bis zu 6 Millionen Euro pro Projekt).

Die Förderlinie 2 ist „Lückenschluss im Sprint“ (kurzfristige Maßnahmen vor Ort, Förderung von 250.000 bis 1,5 Millionen Euro pro Projekt). Förderfähig im Rahmen dieses Förderaufrufs sind unterschiedliche Maßnahmen der baulichen Infrastruktur (sichere Wege, Querungen oder Verkehrsberuhigungen) sowie verschiedene begleitende Aktivitäten (Kommunikation, Bildung, Bürgerbeteiligung, ...). Die Förderquote beträgt bis zu 75 Prozent.

Finanzschwache Kommunen können sogar bis zu 90 Prozent Förderung erhalten. Die Frist zur Antragsstellung ist der 15. Juli für die Förderlinie 1 in Form von Projektskizzen beziehungsweise bis zum 31. Juli für die Förderlinie 2. Die jeweiligen Bewilligungen sollen bis zum Ende dieses Jahres erfolgen. Die verschiedenen Projektanträge und Skizzen können über das bewährte System easy-Online ganz bequem digital eingereicht werden.

Nähere Infos zum Förderaufruf sind auf der Seite des Bundesamtes für Logistik und Mobilität (BALM) unter Mobilitätsforum Bund - Förderaufruf „Junge Generation Fahrrad – aktiv mobil“ zu finden. Fragen werden tel. unter 0221 5776 5699 oder per E-Mail an foerderlotse@balm.bund.de beantwortet. Das Modellvorhaben „Absorptionsfähigkeit von Fördermitteln in strukturschwachen

Räumen stärken“ wird durch das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) in Zusammenarbeit mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) gefördert.

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