Der erste Schritt ist eine sorgfältige Vorbereitung. Zuerst sollten Defekte im Putz ausgebessert werden. Ein sauberer, tragfähiger Untergrund ist unerlässlich: Staub, lose Altanstriche sowie Moosbewuchs sind restlos zu entfernen. Ebenso wichtig ist die Prüfung, wie stark die Wand saugt. Bei Bedarf sorgt eine Grundierung für die nötige Haftung. Bei der Entscheidung für ein Farbsystem spielen neben dem persönlichen Geschmack technische Faktoren eine Rolle – etwa die Diffusionsfähigkeit, also wie gut die Wand Feuchtigkeit wieder abgeben kann, oder die Beständigkeit gegen UV-Licht.
Auch die Mikrolage des Hauses beeinflusst die Wahl. Steht das Haus in einer feuchten Umgebung, etwa im Schatten von Bäumen, kann ein spezieller Feuchtigkeitsschutz ratsam sein. Robuste Allround-Lösungen wie das Universal-Fassadenweiss von Schöner Wohnen kommen darüber hinaus ohne Biozide aus und verhindern auf physikalische Weise, dass sich Mikroorganismen ansiedeln.
Für hohe Ansprüche gibt es Farben, die mit besonderen Oberflächeneigenschaften arbeiten. Dazu zählen etwa Anstriche mit Abperleffekt oder mit fotokatalytisch wirksamen Bestandteilen wie Titandioxid. Sobald Sonnenlicht auf die Fassade trifft, werden organische Verschmutzungen wie Ruß oder Staub zersetzt. Der nächste Regenschauer übernimmt die Reinigung und spült die Partikel ab. djdWeiterführende Infos zu den Spezialfarben und deren Anwendung finden sich beispielsweise unter www.schoener-wohnen-farbe.com sowie in ausgewählten Bau- und Fachmärkten.